// Main VL template #import "../preamble.typ": * // Fix theorems to be shown the right way in this document #import "@preview/ctheorems:1.1.3": * #show: thmrules // Main settings call #show: conf.with( // May add more flags here in the future num: 5, type: 0, // 0 normal, 1 exercise date: datetime.today().display(), //date: datetime( // year: 2025, // month: 5, // day: 1, //).display(), ) = Uebersicht == Maxwellgleichungen $ arrow(nabla) * arrow(E) = rho/epsilon_0 \ arrow(nabla) * arrow(B) = 0 \ arrow(nabla) times arrow(E) + (diff arrow(B)) / (diff t) = 0 \ arrow(nabla) times arrow(B) = mu_0 (arrow(j) + epsilon_0 (diff arrow(E)) / (diff t) ) $ == Elektrostatik im Vakuum Ein Inertialsystem in dem alle Ladungen in Ruhe sind. Es folgt dann $ arrow(j) = 0 \ rho (arrow(x), t) = rho (arrow(x)) \ ==> "Felder sind zeitunabhaengig" \ arrow(nabla) times arrow(B) = 0 , space arrow(nabla) * arrow(B) = 0 \ ==> arrow(B) = 0. $ In der Elektrostatik hat man effektiv nur noch zwei Maxwellgleichungen. Die Aufgabe ist also aus der Ladungsverteilung das elektrische Feld zu bestimmen $ arrow(nabla) * arrow(E) (arrow(x)) = (rho (arrow(x))) / (epsilon_0 ) $ Die Feldlinien sind kontinuierliche Linien tangential zum Vektorfeld. #figure( image("typst-assets/drawing-2025-11-03-12-52-14.rnote.svg"), ) Die Dichte der Linien ist proportiional zu $ abs(arrow(E) (arrow(x))). $ = Gaussches Gesetz Wir betrachten ein Volumen $V subset RR^3$ mit Oberflaeche $partial V$. Wir betrachten $ arrow(nabla) * arrow(E) = (rho (arrow(x))) / (epsilon_0 ) \ ==> integral.vol arrow(nabla) * arrow(E) dif ^(3) x = 1/epsilon_0 integral.vol d^(3) x rho (arrow(x)) = 1/epsilon_0 underbrace(Q, "in" V "eingeschlossene Ladung") \ ==> ^("Gauss") integral.surf _(partial V) arrow(E) dif arrow(a). $ Der elektrische Fluss durch die Oberflaeche $partial V$ ist gleich $ 1/epsilon_0 * Q_("in") . $ Konsequenzen - Wenn die gesamte Ladung in $Q$ verschwindet, dann auch der Fluss. Das E-Feld muss nicht notwendiger Weise verschwinden, da sich der Fluss kompensieren kann - Ladungsverteilung vollstaendig in einem Volumen $V$ und $V subset V'$ $==>$ der Fluss durch $partial V "und" partial V'$ ist identisch #figure( image("typst-assets/drawing-2025-11-03-13-02-44.rnote.svg"), ) == Das elektrostatische Gleichgewicht Q: Kann man eine *zeitunabhaengige* Ladung im Vakuum, durch eine zusaetzliche Ladung, in einem stablilen Gleichgewicht halten? A: Es ist nicht moeglich. #theorem[ Earns Law ] #proof[ Angenommen dies waere moeglich. Dadurch gibt es einen Punkt $arrow(r) ^(star ) $ der stabil ist fuer eine Testladung $q (arrow(r)) > 0$ $==>$ in einer kleinen Umgebung $V$ um $arrow(r)^(star ) $ muss ein $arrow(E)$-Feld existieren, dass die Testladung ueber die Lorentzkraft wieder zurueck treibt. Das Feld muss also in Richtung von $arrow(r)^(star ) $ zeigen #figure( image("typst-assets/drawing-2025-11-03-13-13-32.rnote.svg"), ) $==>$ Es muss gelten $ integral.surf dif arrow(a) * arrow(E) < 0. $ $==>$ In $V$ muss eine negative Ladung eingeschlossen sein. Widerspruch. ] Es gibt jedoch Fallen fuer elektrische Ladungen. Zum Beispiel die Paul-Falle. Hier werden zeitunabhaengige Felder genutzt mit einer bestimmten Geometrie. Bei der Penning Falle wird eine Kombination von elektrischem und magnetischem Feld genutzt. = Coulomb-Gesetz Dieses folgt aus den Maxwellgleichungen. Modell fuer eine Punktladung ist eine kugelsymmetrische Ladungsverteilung mit Gesamtladung $Q$ innerhalb eines Radius $R$. Q: Welches Feld wird beim Abstand $r$ erzeugt? Durch die Kugelsymmetrie koennen wir annehmen, dass $ arrow(E) (arrow(x)) = E (r) hat(r) $ Wir betrachten dafuer die erste Maxwellgleichung $ arrow(nabla) * arrow(E) = (rho) / (epsilon_0 ) ==> integral.vol arrow(nabla) * arrow(E) dif V = Q / epsilon_0 = integral.surf arrow(E) dif arrow(a) = 4 pi r^2 hat(r) * (E (r) hat(r)) = E (r) 4 pi r^2 \ ==> arrow(E) (arrow(r)) = Q / (4 pi epsilon_0 r^2 ) hat(r). $ Die Lorentzkraft auf eine feste Ladung $q$ ist daher $ arrow(F) = (q Q) / (4 pi epsilon_0 r^2 ) hat(r). $ Daraus folgt dann also das Coulomb-Gesetz. = Einfache Ladungsverteilung und deren Felder DIe symmetrie Argumente liefern bereits eindeutige Loesungen aus $ arrow(nabla) * arrow(E) (arrow(x)) = (rho (arrow(x))) / (epsilon_0 ) \ ==> arrow(nabla) times arrow(E) (arrow(x)) = 0 "ist automatisch erfuellt". $ #highlight[TODO: Rechne das nach] == Beispiel einer unendlich ausgedehnten Ebene Angenommen $sigma$ ist konstant. Hier nimm die Box mit Tiefe $b$ und Hoehe $h$ $ Q_("in") = sigma b^2 \ A = 2 b^2 \ ==> Q_("in")/epsilon_0 = integral.surf arrow(E) dif arrow(a) = A E \ ==> arrow(E) = +- sigma/(2 epsilon_0) hat(z). $ #figure( image("typst-assets/drawing-2025-11-03-14-25-31.rnote.svg"), )