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num: 8,
type: 0, // 0 normal, 1 exercise
date: datetime.today().display(),
//date: datetime(
// year: 2025,
// month: 5,
// day: 1,
//).display(),
)
= Uebersicht
== Dipol im elektrischen Feld
Das Dipolmoment ist gegeben durch
$
arrow(p) = d q.
$
Dieses haengt im allgemeinen vom Bezugssystem ab.
Im homogenen Feld wird keine translatorische Kraft auf den Ladungsschwerpunkt.
=== 1.5.5 Elektrisches Feld vor unendlich grosser geladener Platte
Wir haben schon betrachtet, dass $E = (sigma) / (2 epsilon_0 ) $ vor einer unendlich ausgedehnten Platte.
Diese Rechnung kann einfach mit Gauss ueberprueft werden
$
Phi = integral.cont arrow(E) d arrow(A) = integral _(d A) (sigma) / (epsilon_0 ) d A = integral_(0)^(R) r d r = integral_(0)^(2 pi) d phi (sigma) / (epsilon_0 ) \
= 1/2 4 pi R^2 E = 1/2 (sigma) / (epsilon_0 ).
$
=== 1.5.6 Zwei parallelen Platten unendlich ausgedehnt
Mit dem Superpositionsprinzip addieren sich die Felder der beiden Platten auf.
Dadurch ist das Feld im
=== 1.6.1 Influenz
Dies beschreibt den Einfluss eines E-Feldes auf Materie.
Im Feld wirkt eine Kraft von
$
arrow(F) = q * arrow(E).
$
Diese Kraft wirkt so lange wie sich die Ladungen verschieben lassen und sich ein
Gleichgewicht einstellt. Dies gilt nur bei Leitern.
=== 1.6.2 Kondensator
Zwei gegenuebliegende leitende Platten, welche durch eine isolierende Schicht getrennt sind bilden
einen sogenannten *Kondensator*. Das isolierende Medium wird Dielektrikum genannt.
Es ergibt sich dann (auch experimentell) der Zusammenhang
$
C = Q/U.
$
Ladungen zu speichern wird Kapazitaet genannt. Eine typische Kapazitaet ist
$
"pF" = 10^(-12) F "und" "nF" = 10^(-9) F.
$
Ein typischer Kondensatortyp ist der Plattenkondensator.
Hier gilt wie gezeigt (beide platten haben betragsmaessig die gleiche Flaechenladungsdichte)
$
E = (sigma) / (epsilon_0 ).
$
Der Spannungsabfall ueber dem Kondensator ist gegeben durch
$
U = integral_(0)^(d) E (x) d x = (sigma) / (epsilon_0 ) d.
$
Mit $sigma = Q/A ==> U = (Q) / (epsilon_0 A) $ ergibt sich fuer die Kapazitaet des P-Kondensators
$
C = Q/U = (A) / (epsilon_0 d).
$
Diese Rechnung gilt nur fuer $A >> d$.
Im elektrischen Feld ist Energie gespeichert (wie ist das zu verstehen)
$
W = U Q.
$
Bringe eine Ladung $d q$ auf eine Platte
$
==> d W = U d q ==> W = integral_(0)^(Q) U d q = integral_(0)^(Q) (q) / (C) d q = 1/2 Q^2 /C.
$
Im Plattenkondesator ist $C = (epsilon_0 A) / (d) , U = E d$ ferner ist
$
W_("el") = 1/2 epsilon_0 E^2 * V \
==> sigma_(K) = W/V = 1/2 epsilon_0 E^2,
$
wobei $sigma_(K) $ die Energiedichte des Kondensators ist.
Experimentell kann getestet werden wie sich ein Plattenkondensator bei Veraenderung des Plattenabstands verhaelt.
Dabei nutzen wir
$
W = 1/2 (Q^2 ) / (C) = 1/2 (Q^2 ) / (epsilon_0 A) d , space C = (epsilon_0 A) / (d) \
U = Q/C.
$
Die Energie ist wirklich im elektrischen Feld gespeichert (Trennungsenergie). Fuer beliebige Geometrien gilt
$
w_("el") = 1/2 epsilon_0 E^2.
$
== Anwendung Kondensator
Ein Smartphone hat rund $10^(9) $ Kondensatoren (diese sind im DRAM verbaut).
Q: Wie viele Elektronen sind in all diesen Kondensatoren gespeichert?
Berechne
$
Q = n * e = C * U ==> n = (C U) / (e).
$
Q: Wie lange wuerde eine Fahrradlampe mit $I = 0.2 A$ leuchten (wenige Pikosekunden)?
Berechne
$
t = Q/I = (n * e) / (I).
$
Es gibt Messgeraete mit welchen einzelene Photonen gemessen werden koennen.
Nur wenn man einen Kondensator kurzschliesst, dann gibt es eine schnelle Entladung.
= Schaltungen
Parallelschaltung
$
Q = Q_(1) + Q_(2) = C_(1) U + C_(2) U = (C_(1) + C_(2) ) U
$
Reiehnschaltung
$
U = U_1 + U_2 =
$
=== 1.6.3 nichtleitende Stoffe (Dielektrika)
$
C = epsilon _(r) C_0
$