This commit is contained in:
2025-05-22 11:48:37 +02:00
parent c34ad20166
commit 6dc2fcf4df
22 changed files with 1824 additions and 25 deletions

101
S2/ExPhyII/VL/ExIIVL6.typ Normal file
View File

@@ -0,0 +1,101 @@
// Main VL template
#import "../preamble.typ": *
// Fix theorems to be shown the right way in this document
#import "@preview/ctheorems:1.1.3": *
#show: thmrules
// Main settings call
#show: conf.with(
// May add more flags here in the future
num: 6,
type: 0, // 0 normal, 1 exercise
date: datetime.today().display(),
//date: datetime(
// year: 2025,
// month: 5,
// day: 1,
//).display(),
)
= Uebersicht
Es gilt
$
integral _(A) arrow(nabla) times arrow(E) d A = integral.cont arrow(E) d arrow(r), \
Phi (arrow(r)) = integral_(arrow(r))^(oo) arrow(E) (arrow(s)) d arrow(s).
$
== Exkurs Computer
Die Beschleunigung von Elektronen im Vakuum ist von grosser Relevanz fuer die Entwicklung.
Entweder werden Elektronen durch ein Streugitter durchgelassen, sodass die Elektronen bis zur Anode fliegen (1) oder die Elektronen werden abgelenkt,
sodass kein Strom fliesst (0).
== 1.5 Spezielle Ladungsverteilungen
=== 1.5.1 Elektrisches Feld einer Punktladung
Bekanntlicher Weise ist das elektrische Feld einer Punktladung gegeben durch:
$
arrow(E) = (q) / (4 pi epsilon_0 ) (arrow(r)) / (r^3 ).
$
Doch wie stellt man korrekt die Punktladung als Ladungsverteilung dar?
Man verwendet
$
integral.cont _(A) arrow(E) d arrow(A) = (Q) / (epsilon_0 ) \
integral_(-oo)^(oo) delta (x) d x = 1 \
integral_(-oo)^(oo) f (x) delta (x) d x = f (0)
$
Die Punktladung hat die Ladungsdichte
$
rho (arrow(r)) = q delta (arrow(r)) = q delta (x) delta (y) delta (z).
$
Verwende die Poissongleichung zur Berechnung von $Phi (arrow(r)) + arrow(E) (arrow(r))$.
=== 1.5.2 Das elektrische Feld einer Hohlkugel
Es gilt, dass die Feldlinien immer Senkrecht auf der Oberflaeche stehen, da sonst die Ladungen so lange verschoben werden wuerden
bis diese verschiebende Komponente verschwindet. Also gilt $arrow(E) || arrow(n)$, wobei $arrow(n)$ der Flaechennormalenvektor ist
$
==> integral.cont _(A) arrow(E) d arrow(A) = (Q) / (epsilon_0 ).
$
Angenommen die Gesamtladung ist $Q$. Betrachte das Feld ausserhalb der Kugel $r>R_0 $.
Hier werden Kugelkoordinaten verwendet mit einer kugelsymetrischen Ladungsverteilung $rho$. $arrow(E)$ weist in Richtung von $arrow(r)$ ($arrow(E) || arrow(n)$).
Auch ist $r$ konstant, da wir eine Kugel betrachten.
Berechne das Feld ausserhalb der Kugel
$
integral.cont _(A) arrow(E) d arrow(A) = abs(arrow(E)) integral.cont _(A) d arrow(A), \
integral.cont _(A) d arrow(A) = integral_(0 = phi)^(2 pi) integral_(0 = psi)^(pi) r^2 sin (psi) d psi d phi = 4 pi r^2, \
==> E = 4 pi r^2 = (Q) / (epsilon_0 ) ==> E = k (Q) / (r^2 ), space r > R_0.
$
Nun betrachten wir einen Punkt, welcher innerhalb der Kugel liegt.
Q: Wie elektrisches Feld mit einem Oberflaechenintergral im Raum (e.g. Kugelobeflaeche) bestimmen?
Die eingeschlossene Ladung einer Kugel mit dem selben Mittelpunkt als die Ladungskugel aber mit kleinerem Radius ist Null
$
==> ^(?) E = 0.
$
Ausserhalb der Kugel gilt
$
Phi (r) = integral_(r)^(oo) E (arrow(s))d arrow(s) = (Q) / (4 pi epsilon_0 ) integral_(r)^(oo) (1) / (s^2 ) d s = k (Q) / (r) = Phi (r).
$
Innerhalb gilt
$
Phi (r) = integral_(r)^(R_0 ) 0 d s + integral_(R_(0) )^(oo) k (Q) / (s ^2 ) d s = 0 + k (Q) / (R_(0) ), \
==> "Potential innerhalb der Kugel ist" Phi = k (Q) / (R_(0) ).
$
Allgemein gilt, dass in jeder komplett geschlossenen leitenden Huelle das elektrische Feld Null ist. Dies gilt auch fuer elektromagnetische Wellen. Dieser Zusammenhang kann mithilfe
eines Faraday'schen-Kaefigs demonstriert werden.
Auch ist es so, dass die Ladungen in einem Kaefig nur auf er Aussenseite sitzen und auf der Innenseite alles neutral ist.

98
S2/ExPhyII/VL/ExIIVL7.typ Normal file
View File

@@ -0,0 +1,98 @@
// Main VL template
#import "../preamble.typ": *
// Fix theorems to be shown the right way in this document
#import "@preview/ctheorems:1.1.3": *
#show: thmrules
// Main settings call
#show: conf.with(
// May add more flags here in the future
num: 7,
type: 0, // 0 normal, 1 exercise
date: datetime.today().display(),
//date: datetime(
// year: 2025,
// month: 5,
// day: 1,
//).display(),
)
Literatur: Feynman lectures on physics
= Uebersicht
Beantworten der Frage von letzter Stunde.
Mit dem Gesetz von Gauss koennen wir innerhalb eines Kondensators keine Aussage uber das elektrische Feld machen.
Q: Wie kann das elektrische Feld eines Faradaykaefigs mit bestimmter Lochgroesse
im Vergleich zum elektrischen Feld in einer voll geschlossenen Oberflaeche berechnet werden?
$
abs(E) integral.cont d arrow(A) = (Q_("ein") ) / (epsilon_0 ) = 0 \
==> arrow(E) = 0
$
Q: Wie kann ich mir vorstellen, dass $E = 0$ in geladener Kugel?
Konstruiere den Schnitt von gegenueberligenden Kegeln mit der Kugeloberflaeche.
Diese heben sich genau weg. Das geht nur wegen der $1/r^2 $ abhaengigkeit der staerke des elektrischen Feldes.
Bedeutung der *Abschirmlaenge* bei gladenen Oberflaechen.
Was ist die maximale Aufladung eines metallischen Objekts (z.B. Becher)?
Auf das Aeussere des Bechers koennen keine Ladungen aufgebracht
werden falls das Potentials des Bechers gleich dem Potential der Stromquelle ist.
Im Inneren verteilen sich die Ladungen immer nach Aussen, da das elektrische Feld im Innern immer Null sein muss.
= Van de Graaf Generator
Situation bei leitender Vollkugel.
Ladungen bewegen sihch in leitern frei $==>$ Ladungen bewegen sich so lange bis keine
Kraft mehr auf sie wirkt d.h. kein Feld mehr vorhanden ist.
Feld treibt Ladungen auf Oberflaeche $==>$ im Innern ist $E = 0 and Q = 0$, da in Leitern keine Potentialdifferenz $phi = "const"$ sonst.
Gesamte Ladung auf sammelt sich auf der aeusseren Oberflaeche.
#remark[
Geladene nicht leitfaehige Vollkugel ist nicht feldfrei.
]
=== 1.5.3 Der elektrische Dipol
Zwei entegegengesetzte Ladungen mit $Q_(1) = - Q_(2) $ sind gegeben.
Das Dipolmoment ist gegeben durch
$
arrow(p) = Q * arrow(d) , space arrow(d) "zeigt von - nach plus".
$
Im $arrow(E)$-Feld wirkt auf Dipol ein Drehmoment
$
arrow(D) = arrow(p) times arrow(E).
$
Ein Dipol erfaehrt im homogenen Feld keine tranlatorische Aenderung. Die potentielle Energie $E_("pot") = Q phi_1 - Q phi_2 $ kann mit $(phi_1 - phi_2)/(arrow(d)) = arrow(nabla) phi "und" arrow(E) = -arrow(nabla) phi$ umgeschrieben werden
$
E_("pot") = - arrow(p) arrow(E).
$
=== 1.5.4 Feldstaerke von einer gladenen Spitze
Im Modell sind zwei verbundene Kugeln geladen mit den Radien $R_(1) and R_(2) $ und den Ladungen $Q_(1) and Q_(2) $, mit Flaechenladungsdichten.
Kugeln sind verbunden
$
==> phi_1 = phi_2 ==> (Q_(1) ) / (4 pi epsilon_0 R_(1) ) = (Q_(2) ) / (4 pi epsilon_0 R_(2) ) and E = sigma/epsilon_0 ==> sigma_1 R_(1) = sigma_2 R_(2) \
==> E_1 R_(1) = phi = E_(2) R_(2) ==> E_2 = phi/R_(2).
$
Der *elektrostatische Wind* treibt Flugrad. Dieser entsteht durch Entladung an einer scharfen Spitze.
Dieser Wind kann mit einer Kerze sichtbar gemacht werden.

156
S2/ExPhyII/VL/ExIIVL8.typ Normal file
View File

@@ -0,0 +1,156 @@
// Main VL template
#import "../preamble.typ": *
// Fix theorems to be shown the right way in this document
#import "@preview/ctheorems:1.1.3": *
#show: thmrules
// Main settings call
#show: conf.with(
// May add more flags here in the future
num: 8,
type: 0, // 0 normal, 1 exercise
date: datetime.today().display(),
//date: datetime(
// year: 2025,
// month: 5,
// day: 1,
//).display(),
)
= Uebersicht
== Dipol im elektrischen Feld
Das Dipolmoment ist gegeben durch
$
arrow(p) = d q.
$
Dieses haengt im allgemeinen vom Bezugssystem ab.
Im homogenen Feld wird keine translatorische Kraft auf den Ladungsschwerpunkt.
=== 1.5.5 Elektrisches Feld vor unendlich grosser geladener Platte
Wir haben schon betrachtet, dass $E = (sigma) / (2 epsilon_0 ) $ vor einer unendlich ausgedehnten Platte.
Diese Rechnung kann einfach mit Gauss ueberprueft werden
$
Phi = integral.cont arrow(E) d arrow(A) = integral _(d A) (sigma) / (epsilon_0 ) d A = integral_(0)^(R) r d r = integral_(0)^(2 pi) d phi (sigma) / (epsilon_0 ) \
= 1/2 4 pi R^2 E = 1/2 (sigma) / (epsilon_0 ).
$
=== 1.5.6 Zwei parallelen Platten unendlich ausgedehnt
Mit dem Superpositionsprinzip addieren sich die Felder der beiden Platten auf.
Dadurch ist das Feld im
=== 1.6.1 Influenz
Dies beschreibt den Einfluss eines E-Feldes auf Materie.
Im Feld wirkt eine Kraft von
$
arrow(F) = q * arrow(E).
$
Diese Kraft wirkt so lange wie sich die Ladungen verschieben lassen und sich ein
Gleichgewicht einstellt. Dies gilt nur bei Leitern.
=== 1.6.2 Kondensator
Zwei gegenuebliegende leitende Platten, welche durch eine isolierende Schicht getrennt sind bilden
einen sogenannten *Kondensator*. Das isolierende Medium wird Dielektrikum genannt.
Es ergibt sich dann (auch experimentell) der Zusammenhang
$
C = Q/U.
$
Ladungen zu speichern wird Kapazitaet genannt. Eine typische Kapazitaet ist
$
"pF" = 10^(-12) F "und" "nF" = 10^(-9) F.
$
Ein typischer Kondensatortyp ist der Plattenkondensator.
Hier gilt wie gezeigt (beide platten haben betragsmaessig die gleiche Flaechenladungsdichte)
$
E = (sigma) / (epsilon_0 ).
$
Der Spannungsabfall ueber dem Kondensator ist gegeben durch
$
U = integral_(0)^(d) E (x) d x = (sigma) / (epsilon_0 ) d.
$
Mit $sigma = Q/A ==> U = (Q) / (epsilon_0 A) $ ergibt sich fuer die Kapazitaet des P-Kondensators
$
C = Q/U = (A) / (epsilon_0 d).
$
Diese Rechnung gilt nur fuer $A >> d$.
Im elektrischen Feld ist Energie gespeichert (wie ist das zu verstehen)
$
W = U Q.
$
Bringe eine Ladung $d q$ auf eine Platte
$
==> d W = U d q ==> W = integral_(0)^(Q) U d q = integral_(0)^(Q) (q) / (C) d q = 1/2 Q^2 /C.
$
Im Plattenkondesator ist $C = (epsilon_0 A) / (d) , U = E d$ ferner ist
$
W_("el") = 1/2 epsilon_0 E^2 * V \
==> sigma_(K) = W/V = 1/2 epsilon_0 E^2,
$
wobei $sigma_(K) $ die Energiedichte des Kondensators ist.
Experimentell kann getestet werden wie sich ein Plattenkondensator bei Veraenderung des Plattenabstands verhaelt.
Dabei nutzen wir
$
W = 1/2 (Q^2 ) / (C) = 1/2 (Q^2 ) / (epsilon_0 A) d , space C = (epsilon_0 A) / (d) \
U = Q/C.
$
Die Energie ist wirklich im elektrischen Feld gespeichert (Trennungsenergie). Fuer beliebige Geometrien gilt
$
w_("el") = 1/2 epsilon_0 E^2.
$
== Anwendung Kondensator
Ein Smartphone hat rund $10^(9) $ Kondensatoren (diese sind im DRAM verbaut).
Q: Wie viele Elektronen sind in all diesen Kondensatoren gespeichert?
Berechne
$
Q = n * e = C * U ==> n = (C U) / (e).
$
Q: Wie lange wuerde eine Fahrradlampe mit $I = 0.2 A$ leuchten (wenige Pikosekunden)?
Berechne
$
t = Q/I = (n * e) / (I).
$
Es gibt Messgeraete mit welchen einzelene Photonen gemessen werden koennen.
Nur wenn man einen Kondensator kurzschliesst, dann gibt es eine schnelle Entladung.
= Schaltungen
Parallelschaltung
$
Q = Q_(1) + Q_(2) = C_(1) U + C_(2) U = (C_(1) + C_(2) ) U
$
Reiehnschaltung
$
U = U_1 + U_2 =
$
=== 1.6.3 nichtleitende Stoffe (Dielektrika)
$
C = epsilon _(r) C_0
$

183
S2/ExPhyII/VL/ExIIVL9.typ Normal file
View File

@@ -0,0 +1,183 @@
// Main VL template
#import "../preamble.typ": *
// Fix theorems to be shown the right way in this document
#import "@preview/ctheorems:1.1.3": *
#show: thmrules
// Main settings call
#show: conf.with(
// May add more flags here in the future
num: 9,
type: 0, // 0 normal, 1 exercise
date: datetime.today().display(),
//date: datetime(
// year: 2025,
// month: 5,
// day: 1,
//).display(),
)
= Uebersicht
Wiederholung zum Kondensator
$
W = 1/2 (Q^2 ) / (C) = 1/2 (Q^2 ) / (epsilon_0 A) d \
d W = U d q.
$
=== 1.6.3 nichtleitende Stoffe Dilektrika im E-Feld
Beim Versuch wurde ein Dielektrikum zwischen einen Plattenkondensator gebracht.
- Lade den Kondensator auf $U_0 $ auf, dann nehme den Kondensator vom Netz
- $U_0 = (Q) / (C) $
- Bringe das Dielektrikum in den Kondensator
- $U > U^("Diel") -> "Da" Q "gleich" -> C "muss mit Dielektrikum groesser als ohne werden"$
Dabei laesst sich feststellen, dass
$
E_("Diel") = (E) / (epsilon_(r) ) \
C = epsilon_(r) C_0.
$
Verschiedene Materialien haben verschiedene relative Dielektrizitaetskonstanten.
Ein Metall ist der Extremfall eines Isolators.
==== 1.6.3.1 Dielektrische Polarisation
Wie bei der Influenz im aeusseren E-Feld werden Ladungen im Dielektrikum verschoben. Da Dielektrikum ein Nichtleiter ist erfolgt nur eine Verschiebung der Ladung
auf mikroskopischer Ebene. Dies wird induzierte Polarisation genannt.
Die *atomare Polarisierarbeit* verschiebt die Elektronenwolke um ein Atom.
Fuer das Dipolmoment gilt bekanntlicherweise
$
arrow(p) = d arrow(d) \
arrow(p) = alpha arrow(E),
$
wobei $alpha$ die Polarisierbarkeit (ein Mass fuer die Rueckstellkraefte im Atom, welche der Verschiebung entgegenwirken) ist.
Die Verschiebung geht so weit bis die Rueckstellkraefte die verschobene Ladung kompensieren
$
arrow(F) = q arrow(E).
$
Auch gibt es die *Orientierungspolarisation*, welches die Ausrichtung vorhandener Dipole beschreibt.
Als Beispiel wird hier Wasser angefuehrt mit einem Dipolmoment $arrow(p)$. Durch ein elektrisches Feld erfahren die Molekuele keine Translation
wohl aber richten sie sich aus.
#definition[
Die Polarisation ist gegeben durch
$
arrow(P) = 1/V sum_(i=1)^(n) arrow(p) , space arrow(p): "Dipol im Molekuel".
$
]
Falls alle Dipole parallel zum E-Feld sind
$
arrow(p) = N arrow(p) = N q arrow(d), N = "Anzahl der Dipole pro Volumen".
$
==== 1.6.3.2 Polarisationsladungen
Dies Orientiert sich am Giffiths.
Durch die Ausrichtung von Dipolen oder induzierten Dipolen enstehen sogenannte Polarisationsladungen z.B. an den Stirnflaechen eines
Dielektrikums.
Der spezialfall vom homogenen elektrischen Feld und einem homogenen Dielektrikum.
Welches zusatzliche E-Feld wird von der polarisierten Materie erzeugt? Hier befindet sich die Materie im externen E-Feld.
Berechne zunaechst Potential $Phi_(d) $ an Stelle $arrow(r)$ fuer den allgemeinen Fall eines inhomogenen E-Feldes
$
Phi_(d) (arrow(r)) = (1) / (4 pi epsilon_0 ) (arrow(p) (arrow(r) - arrow(r)')) / (abs(arrow(r) - arrow(r)')^3 ).
$
Hier ist $arrow(r)$ irgendein Punkt im Raum und $arrow(r)'$ die Position der einzelenen Dipole $arrow(p)$.
Das Potential fuer alle Dipole ist gegeben durch
$
Phi_(D) = (1) / (4 pi epsilon_0 ) integral.vol d arrow(r)' (arrow(P) (arrow(r)') (arrow(r) - arrow(r)')) / (abs(arrow(r) - arrow(r)')^3 ),
$
mit
$
arrow(p) = arrow(P) d arrow(r)' =^(?) arrow(P) (arrow(r)').
$
Mit
$
arrow(nabla)' ((1) / (abs(arrow(r) - arrow(r)')) ) = (abs(arrow(r) - arrow(r)')) / (abs(arrow(r) - arrow(r)')^3 )
$
folgt
$
Phi_(D) (arrow(r)) = (1) / (4 pi epsilon_0 ) integral.vol d arrow(r)' arrow(P) (arrow(r)') * arrow(nabla) ' ((1) / (abs(arrow(r) - arrow(r)')) ).
$
Verwende nun die Produktregel $(f g)' = f' g + f g'$
$
Phi_(D) (arrow(r)) &= (1) / (4 pi epsilon_0 ) integral.vol d arrow(r)' [arrow(nabla) ' ((arrow(P) (arrow(r)'))/(abs(arrow(r)- arrow(r)'))) - (1) / (abs(arrow(r) - arrow(r)')) (arrow(nabla) ' * P (arrow(r)'))] \
&= (1) / (4 pi epsilon_0 ) underbrace(integral.cont _(A) d arrow(A)' (arrow(P) (arrow(A)')) / (abs(arrow(r)- arrow(r)')), "I") - (1) / (4 pi epsilon_0 ) underbrace(integral.vol d arrow(r)' (1) / (abs(arrow(r)- arrow(r)')) (arrow(nabla) ' arrow(P) (arrow(r)')), "II").
$
Dabei sieht I aus wie das Potentaial einer Oberflaechenladung
$
d arrow(A) = d a * hat(n).
$
#definition[
Gebundene Oberflaechenpolarisation
$
sigma_(g) = arrow(P) * hat(n).
$
Gebundene Volumenpolarisation
$
rho_(g) = - arrow(nabla) * arrow(P).
$
]
Und II sieht aus wie das Potential eines Volumenladung
$
==> Phi_(D) (arrow(r)) = (1) / (4 pi epsilon_0 ) integral.surf (sigma_(g) (arrow(r)')) / (abs(arrow(r)- arrow(r)')) d arrow(r)' + (1) / (4 pi epsilon_0 ) integral.vol (rho_(g) (arrow(r)')) / (abs(arrow(r)- arrow(r)')) d arrow(r)'
$
== 1.7 Die dielektrische Verschiebung und Suszeptibilitaet
Q: Wie gross ist das E-Feld im Dielektrikum?
Die gesamte Ladungsdichte im Dielektrikum ist gegeben durch
$
rho = rho_(g) + rho_(f) , space rho_(f): "freie Ladungen keine Folge der Polarisation".
$
Mit dem Gausschen Gesetz folgt
$
epsilon_0 arrow(nabla) arrow(E) = rho = rho_(g) + rho_(f) = - arrow(nabla) * arrow(P) + rho_(f) \
==> arrow(nabla) (epsilon_0 arrow(E) + arrow(P)) = rho_(f).
$
#definition[
Dielektrische Verschiebung
$
arrow(D) = epsilon_0 arrow(E) + arrow(P).
$
]
Dann folgt das Gaussche Gesetz fuer diese dielektrische Verschiebung
$
arrow(nabla) arrow(D) = phi_(f) ==> integral.cont arrow(D) d arrow(A) = Q_("feing").
$
Die dielektrische Verschiebung $arrow(D)$ haengt nur von den freien Ladungstraegern ab, welche oft bekannt sind.
Verbindung zur mikroskopischen Groessen
$
arrow(P) = epsilon_0 chi_(e) arrow(E) , space chi_(e) = (N alpha) / (epsilon_0 ) : "elektrische Suszeptibilitaet".
$
Wir koennen auch umschreiben
$
arrow(D) &= epsilon_0 arrow(E) + arrow(P) = epsilon_0 arrow(E) + epsilon_0 chi_(e) arrow(E) = epsilon_0 underbrace((1 + chi_(e) ), epsilon_(r) )arrow(E)\
&= epsilon_0 epsilon_(r) arrow(E) = epsilon arrow(E).
$
Im allgemeinen gilt nicht, dass $arrow(D) = arrow(E) $, da nicht $rot(arrow(P)) = 0$ gelten muss.